Der Schwerpunkt des Engagements von „Brot & Rosen“ ist der Einsatz für Menschen, die als Migrant*innen und Geflüchtete in unserer Gesellschaft ausgegrenzt werden. Ihnen bieten wir im „Haus der Gastfreundschaft“ Unterkunft in einer Übergangsphase und die Gelegenheit, in Würde mitzuleben. Daneben beteiligen wir uns an politischen Aktionen, verantworten eine wöchentliche Mahnwache vor der Zentralen Ausländerbehörde in Hamburg mit, rufen jährlich zum Karfreitag zum Kreuzweg für die Rechte der Geflüchteten auf und gestalten an jedem Volkstrauertag gemeinsam mit anderen Akteuren ein Flüchtlingsrequiem für die Toten an den EU-Grenzen.
Die Texte hier berühren darüberhinaus auch die Hintergründe eines Lebens als geflüchteter Mensch, die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse, denen hierher geflüchtete Menschen ausgesetzt sind, und die Arbeit von Gruppen und Initiativen der Zivilgesellschaft zu ihrer Unterstützung.
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„Es ist genug!“ – 26. Kreuzweg für die Rechte der Geflüchteten
Mit diesem Wort aus dem Lukasevangelium (22,38) gehen wir am 3. April 2026 auf die Straße für die Rechte der Geflüchteten. Jesus weist das Angebot seiner Freunde zur Gewalt zurück mit dem Ausruf: „Es ist genug!“ Heute rufen wir angesichts des Umgangs mit Geflüchteten in den Unterkünften… weiter
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Haltet die Zusagen für afghanische Mensschenrechtler*innen ein!
von Hadis Moussavi / Karfreitag 2026 In den letzten Monaten hat die Kabul Luftbrücke mit zahlreichen Unterstützer*innen viel erreicht! Seit September 2025 durften dank der erfolgreichen Klageverfahren wieder Menschen aus den Aufnahmeprogrammen einreisen. Insgesamt 788 Schutzsuchende konnten inzwischen nach Deutschland kommen und sind jetzt endlich in Sicherheit.… weiter
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Radikaler Angriff auf die Integration
von Judith Samson / März 2026 Judith Samson ist als Kursleiterin für Deutsch als Fremdsprache bei der Volkshochschule tätig. Anfang Februar dieses Jahres wurden meine Kolleg*innen bei der VHS und anderen Bildungsträgern völlig überrascht von der Nachricht, dass das BAMF seit November letzten Jahres Asylbewerber*innen keine Berechtigungen… weiter
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Flüchtlingsrequiem 2025
von Dietlind Jochims / November 2025 Wir geben hier die Predigt der Flüchtlingsbeauftragten der Nordkirche, Pastorin Dietlind Jochims, zum diesjährigen Flüchtlingsrequiem wieder. Jesaja 58, 6-10 (Predigttext)6 Nein – ein Fasten, das mir gefällt, sieht anders aus: Löst die Fesseln der Menschen, die man zu Unrecht gefangen hält,… weiter
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Kirchenasyl unter Druck
von Lexa Harloff und J.J. Düring / Oktober 2025 Lexa und Johannes leben seit 10 Jahren in Sandesneben in einem ehemaligen Pastorat und begleiten schutzsuchende Menschen im Kirchenasyl. Mittlerweile ist seitens des Staats die Kirchenasyl-Arbeit stark unter Druck – hier wird berichtet, was dies konkret bedeutet. „Bitte… weiter
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Menschwerdung
von Dietrich Gerstner / September 2025: Seit 1996 leben wir bei Brot & Rosen mit geflüchteten Menschen und Migrant*innen in schwierigen Lebenssituationen zusammen. Werte wie Gerechtigkeit, Solidarität, Mitgefühl und Barmherzigkeit sind unser ethischer Kompass für das praktische Zusammenleben. Unser Leitstern ist Jesus von Nazareth. weiter
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Das Leben geht weiter
von Ifka/ Juni 2025: Ifka aus Somalia lebte mit ihrer betagten Mutter von Februar bis Ende Mai im Rahmen eines Kirchenasyls bei uns. Seit 35 Jahren sind sie mit weiteren Familienmitgliedern auf der Flucht, zuerst in Somalia, dann in Syrien, der Türkei, in Schweden und nun in… weiter
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Wir sind Menschen
von Christopher Ablon/ Juni 2025: Seit 2005 steht eine Gruppe von Engagierten vor der Hamburger Ausländerbehörde mit einer Mahnwache gegen Abschiebung und für ein Bleiberecht. Darum veranstalteten wir am 19. Juni gemeinsam mit den Freund*innen der Mahnwachengruppe eine „Jubiläumsmahnwache“. Chris Ablon, ein ehemaliger Mitbewohner und Asylsuchender, hielt… weiter
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Erbarme dich, Mensch, erbarme dich!
Volkstrauertag 2024: Nach Psalm 57, gesprochen beim Flüchtlingsrequiem mit dem Motto „Sei ein Mensch!“ Erbarme dich, Mensch, erbarme dich!Bei Dir suche ich Zuflucht,im Schutz Deiner Grenzen muss ich mich bergen,bis in meinem Land die Gewalt ein Ende findet.Ich schreie um Hilfe zu euch Reichen:Zeigt Solidarität mit mir!Erbarme… weiter
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Tabubruch
von Heiko Habbe (Fluchtpunkt) / Oktober 2024: In der Nacht 29. auf den 30.9. wurde ein Mann aus dem Kirchenasyl in der katholischen Heilige-Elisabeth-Pfarrgemeinde in Hamburg-Bergedorf abgeschoben. Dieser Bruch des Kirchenasyls ist beispiellos und darf sich nicht wiederholen. Am 8.10. hat die AG Kirchliche Flüchtlingsarbeit zur Mahnwache… weiter

