Solidarität mit Geflüchteten

Der Schwerpunkt des Engagements von „Brot & Rosen“ ist der Einsatz für Menschen, die als Migrant*innen und Geflüchtete in unserer Gesellschaft ausgegrenzt werden. Ihnen bieten wir im „Haus der Gastfreundschaft“ Unterkunft in einer Übergangsphase und die Gelegenheit, in Würde mitzuleben. Daneben beteiligen wir uns an politischen Aktionen, verantworten eine wöchentliche Mahnwache vor der Zentralen Ausländerbehörde in Hamburg mit, rufen jährlich zum Karfreitag zum Kreuzweg für die Rechte der Geflüchteten auf und gestalten an jedem Volkstrauertag gemeinsam mit anderen Akteuren ein Flüchtlingsrequiem für die Toten an den EU-Grenzen.

Die Texte hier berühren darüberhinaus auch die Hintergründe eines Lebens als geflüchteter Mensch, die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse, denen hierher geflüchtete Menschen ausgesetzt sind, und die Arbeit von Gruppen und Initiativen der Zivilgesellschaft zu ihrer Unterstützung.

  • Nur Mut!

    von Anja Reschke/ November 2018 Am 18. November sprach die bekannte NDR-Journalistin Anja Reschke beim Gedenkgottesdienst für die Toten auf der Flucht 2018 in der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi ein Mutmach-Grußwort. Wir geben es hier in voller Länge wieder. weiter

  • Pazifismus und offene Grenzen

    von Ullrich Hahn / Dezember 2017: Bei der Jahrestagung des Versöhnungsbundes im Mai in Arendsee erinnerte Ullrich Hahn an die Flüchtlingskrise von 1938, als nach dem Anschluss Österreichs an das weiter

  • Radikale Gastfreundschaft

    von Jakob Frühmann / Dezember 2017: Zu Besuch bei der christlich-anarchistischen Catholic Worker-BewegungRevolutionär und religiös? Geht das überhaupt? Dorothy Day meinte: Ja, das geht, und hat die Catholic Worker-Bewegung gegründet. weiter

  • „Zuhause ist dort, wo Menschen mich in ihr Leben lassen“

    von Indho Mohamud Abyan und Ulrike Plautz / Juli u. September 2015 Indho (26) war 2006 aus Somalia geflohen. Nachdem er bei Brot & Rosen ausgezogen war, lebte er in einer Kirchengemeinde in Hamburg. Seine Situation hatte er 2014 in einem Interview eindrucksvoll geschildert… weiter

  • Kleine biblische Theologie der offenen Grenze

    von Thomas Nauerth / März 2015 (November 2014) Bei einer gemeinsamen Tagung des Internationalen Versöhnungsbunds mit dem Netzwerk Church & Peace und dem Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee zu „Friedenszeugnis und Asyl“ im November 2014 in Karlsruhe trug Thomas Nauerth folgende Gedanken vor. weiter

  • Wie gedenken wir?

    von Dietlind Jochims / November 2014 Pastorin Dietlind Jochims wurde am 16.11. im Rahmen des „Gedenkgottesdienstes für die Toten an den EU-Außengrenzen“ als Flüchtlingsbeauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland eingeführt. Wir dokumentieren hier ihre Predigt. weiter

  • „Ich will arbeiten und in Frieden leben dürfen“

    von Ulrike Plautz mit Indho Abyan / Juni + Oktober 2014 Indho Mohamud Abyan (25) ist 2006 aus Somalia geflohen und wurde seitdem von einem Land ins andere abgeschoben. Dabei will er endlich in Freiheit leben und arbeiten dürfen. Im Interview mit Ulrike Plautz… weiter

  • Die Heilige Familie auf der Flucht

    Dezember 2013 / 10.12.2010 Ein Nach-Krippenspiel für fünf Personen: Maria, Josef, 1. Grenzbeamter, 2. Grenzbeamter, Schlepper Josef und Maria sind auf der Flucht. Maria, das Kind auf dem Arm, hat Mühe, Josef zu folgen. weiter

  • Lampedusa in Hamburg

    von Dietrich Gerstner / Dezember 2013 Seit dem Kirchentag im Mai in Hamburg fordert eine Gruppe von Afrikanern, die vor dem Bürgerkrieg in Libyen fliehen musste, ein Bleiberecht in Hamburg. An die Kirche wandten sie sich mit der Bitte, ihnen mit einer Unterkunft zu helfen, da sie… weiter

  • Ping-Pong mit Menschen

    von Manuel Beyer / Juni 2013 Tag um Tag kämpfen aktuell 300 afrikanische Flüchtlinge auf den Straßen Hamburgs um ihr (Über-) Leben. Sie haben den Krieg in Libyen gegen Gaddafi überlebt und sind über Italien in Deutschland gestrandet. weiter