Leben unter israelischer Besatzung
Ein bewegender Reisebericht von Dietrich Gerstner
Seit 59 Jahren prägt die israelische Besatzung den Alltag der Menschen in Ostjerusalem, im Westjordanland und im Gazastreifen. Sowohl die Vereinten Nationen als auch der Internationale Gerichtshof haben wiederholt festgestellt, dass diese Besatzung einen Bruch des Völkerrechts durch den Staat Israel darstellt.
Was bedeutet es konkret, unter den Bedingungen der israelischen Besatzung zu leben? Dietrich Gerstner bereiste das Westjordanland und Israel im Februar/März 2026 einen Monat lang. An diesem Abend berichtet er von seinen vielfältigen Begegnungen mit der Bevölkerung, mit Friedensaktivistinnen und -aktivisten, Menschenrechtsorganisationen sowie lokalen Initiativen, die sich unermüdlich dafür einsetzen, die Lebensbedingungen in den besetzten Gebieten zu verbessern, den jahrzehntelangen Konflikt mit friedlichen Mitteln zu überwinden und die Besatzung zu beenden.
Zur Person:
Dietrich Gerstner ist Theologe, lebt in der diakonischen Basisgemeinschaft „Brot & Rosen“ in Hamburg mit Geflüchteten und engagiert sich unter anderem in der palästinensisch-israelischen Bewegung „Combatants for Peace“.
