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Solidarität mit Elias Bierdel und Kapitän Stefan Schmidt!
![]() Elias Bierdel ![]() Stefan Schmidt Im Juni 2004 rettete das deutsche Schiff Cap Anamur 37 Menschen aus Seenot. Für diese Rettungstat stehen Kapitän Stefan Schmidt und Elias Bierdel in Italien vor Gericht. Den beiden Lebensrettern drohen Haft, exorbitante Geldstrafen und weitere zermürbende Jahre in der nächsten Gerichtsinstanz. Im Juli wurde der Prozess im Fall Cap Anamur zum wiederholten Male vertagt. Neuer Termin ist der 7. Oktober 2009. Bei der letzten Anhörung hatte die Verteidigung auf Freispruch plädiert. Die Staatsanwaltschaft forderte 4 Jahre Haft und eine Strafe von jeweils 400.000 €. Auch der Prozess gegen sieben tunesische Fischer, die im Jahr 2007 ebenfalls Flüchtlinge vor dem Ertrinken gerettet hatten und deshalb als Angeklagte vor Gericht stehen, wurde in den Oktober verschoben. Mit dieser E-Mail- und Postkarten-Aktion an den italienischen Justizminister, Angelino Alfano, fordern wir gemeinsam mit Pro Asyl und der BAG Asyl in der Kirche eine umfassende Rehabilitierung der beiden Angeklagten Elias Bierdel und Stefan Schmidt. Wir wollen erreichen, dass die Anklage gegen sie fallen gelassen wird. Wer Menschen aus Seenot rettet, darf deswegen nicht bestraft werden. Wir sind empört über den Versuch, couragiertes Handeln zu kriminalisieren und die Existenzen der Beteiligten zu zerstören. Humanitäre Hilfe ist kein Verbrechen. Intenetadresse zur Emailaktion: www.proasyl.de/de/home/aktion-humanitaere-hilfe-ist-kein-verbrechen/ |
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